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KEV: Das Auslaufmodell und Nachfolger

Veröffentlicht von Einspeisetarife für Ihren Solarstrom | Einspeisetarif
KEV: Das Auslaufmodell und Nachfolger

Was nach der KEV kommt. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wichtige für Schweizer Hausbesitzer.

Grundlagen und Hintergrund

Das Thema KEV: Das Auslaufmodell und Nachfolger gewinnt in der Schweiz zunehmend an Bedeutung. Mit der Energiestrategie 2050 und wachsender Verbreitung von Photovoltaikanlagen rueckt dieser Aspekt in den Fokus. Die Schweiz bietet mit 1'100 bis 1'400 Sonnenstunden pro Jahr beste Voraussetzungen für Solarenergie.

Vorteile für Schweizer Hausbesitzer

Die Amortisationszeit liegt bei 8 bis 14 Jahren, abhängig von Anlagengroesse, Standort und Eigenverbrauchsanteil.

Praktische Umsetzung

Kosten und Wirtschaftlichkeit

Die Kosten für eine typische Solaranlage liegen zwischen CHF 15'000 und CHF 35'000. Nach Abzug der Förderbeiträge reduziert sich die Investition erheblich. Bei aktuellen Strompreisen ergibt sich eine Rendite von 5-8% pro Jahr.

Fazit

KEV: Das Auslaufmodell und Nachfolger ist ein zentrales Thema für alle, die in der Schweiz eine Solaranlage planen. Die Rahmenbedingungen sind günstig, die Technologie ausgereift und die wirtschaftlichen Vorteile überzeugend.

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Von der KEV zur Einmalvergütung: Grundlagen für Bestandsanlagen

Post-KEV-Strategien und Vermarktungsoptionen

Pronovo informiert Betreiber rechtzeitig über das Laufzeitende. Alternativ können Betreiber in die Direktvermarktung wechseln oder ein Power Purchase Agreement abschliessen. Die Swissgrid führt weiterhin das KEV-Register; aktuell beziehen noch rund 14’000 PV-Anlagen schweizweit eine KEV-Vergütung. Betreiber sollten spätestens 12 Monate vor Auslauf ihrer KEV-Periode die verschiedenen Optionen evaluieren. Ein Wechsel zur Direktvermarktung erfordert eine Anpassung der Messinfrastruktur und einen Vertrag mit einem zugelassenen Direktvermarkter. In den Kantonen Zürich und Bern bieten spezialisierte Beratungsfirmen kostenlose Erstgespräche für KEV-Auslaufanlagen an.

Technische Nachrüstung von KEV-Anlagen

Viele frühe KEV-Anlagen aus den Jahren 2008–2015 arbeiten mit älteren Wechselrichtern und Modulen. Ein Repowering kann sinnvoll sein: Moderne Wechselrichter steigern den Wirkungsgrad um 2–4 % und ermöglichen Smart-Grid-Funktionen wie Fernsteuerung und Echtzeitmonitoring. In den Kantonen Bern, Wallis und Graubünden fördern kantonale Programme die Nachrüstung mit bis zu CHF 1’000 pro Anlage. Der Austausch defekter Module durch leistungsstärkere Modelle ist ebenfalls wirtschaftlich, da aktuelle Module bei gleicher Fläche 30–50 % mehr Strom produzieren als Module von vor 15 Jahren. Die Investition für ein Repowering liegt bei CHF 3’000–8’000.

KEV-Erfahrungen als Lehre für die Förderpolitik

Die Erfahrungen mit der KEV haben die Schweizer Förderpolitik nachhaltig geprägt. Die hohen garantierten Tarife führten zu einem raschen Zubau, belasteten aber den Netzzuschlagsfonds erheblich. Die heutige Einmalvergütung ist kostengünstiger für den Bund und setzt stärkere Anreize für Eigenverbrauch. Die ElCom hat analysiert, dass das KEV-System zu Fehlanreizen bei der Anlagendimensionierung führte. Die aktuelle Förderung über die EIV und kantonale Zuschüsse gilt als ausgewogener und marktkonformer.

Finanzielle Planung nach dem KEV-Auslauf

Für Betreiber, deren KEV in den nächsten Jahren ausläuft, ist eine frühzeitige finanzielle Planung entscheidend. Der Einnahmenverlust kann je nach bisherigem KEV-Tarif zwischen 40 % und 70 % betragen. Eine Eigenverbrauchsoptimierung durch nachträgliche Installation eines Batteriespeichers (CHF 8’000–15’000) kann die Einbussen teilweise kompensieren. In den Kantonen Aargau, Solothurn und Luzern bieten Energieberatungsstellen spezielle Workshops für Post-KEV-Betreiber an, die konkrete Handlungsempfehlungen und Wirtschaftlichkeitsberechnungen umfassen.

Planung und Installation einer Solaranlage

Der Weg zur eigenen Solaranlage beginnt mit einer professionellen Dachanalyse. Dabei werden Ausrichtung, Neigung, Verschattung und Statik geprüft. Süd-, Südost- und Südwestdächer mit 15–35° Neigung sind ideal. Aber auch Ost-West-Anlagen sind wirtschaftlich sinnvoll und liefern eine gleichmässigere Stromproduktion über den Tag. Die Montage dauert typischerweise 2–3 Tage für ein Einfamilienhaus. Der Installateur kümmert sich um die Baubewilligung, den Netzanschluss und die Anmeldung bei Pronovo für die Einmalvergütung. Nach der Inbetriebnahme können Sie Ihre Stromproduktion per App überwachen und Ihren Eigenverbrauch optimieren. Ein jährlicher Check durch den Fachmann sichert die langfristige Leistung der Anlage über die gesamte Lebensdauer.

Solaranlage für Mieter und Stockwerkeigentümer

Auch ohne eigenes Dach können Sie von Solarstrom profitieren. Das Modell des Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) ermöglicht es Mietern und Stockwerkeigentümern, gemeinsam eine Solaranlage zu betreiben und den Strom untereinander aufzuteilen. Der Vermieter oder die Stockwerkeigentümergemeinschaft installiert die Anlage, und die Kosten werden fair auf alle Parteien verteilt. Seit der Revision des Energiegesetzes sind die rechtlichen Rahmenbedingungen klar geregelt. Alternativ gibt es Stecker-Solaranlagen für den Balkon: Mit 300–800 Watt Leistung produzieren sie genug Strom für Kühlschrank und Grundlast.

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